Google will die Autowelt erobern

Google will auf sei Segment ausweiten - Foto von: © ras-slava - Fotolia.com

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Google und Android – neben Apple und Microsoft gibt es in der heutigen Technik-Welt kaum zwei größere und bekanntere Namen. Und wenn es nach den Plänen von Audi und General Motors geht, wird der Einfluss des amerikanischen Internetriesen bald auch auf den Automobilmarkt ausgedehnt.

Die OAA (Open Automotive Alliance) bestehend aus Google, GM, Audi, Hyundai und Computerchiphersteller Nvidia hat sich der verstärkten Integration technischer Innovationen auf dem Automarkt verschrieben, unter anderem der verstärkten Synchronisation zwischen Auto und Android-Smartphone. Android soll neben der Unterhaltung im Fahrzeug auch als Betriebssystem für die elektronischen Aspekte des Fahrzeuges selbst genutzt werden. Technologie im Umfeld eines Fahrzeuges soll intuitiver und vor allem leichter nutzbar werden, wenn es nach den Gründervätern der OAA geht. Der Einstieg sollte im Zeitalter des Smartphones denkbar einfach sein, da die Benutzeroberfläche sich soweit wie möglich an dem orientieren will, was Benutzer von mit Android operierten Smartphones oder Tablets gewohnt sind.

OAA vs iOS

Android konkurriert auf dem Weltmarkt seit Jahren mit Apple und iOS, und dieser Kampf wird sich wohl auch auf dem Automarkt nicht vermeiden lassen, denn auch Apple ist Teil einer Initiative, der BMW und Mercedes, allerdings auch die OAA-Mitglieder General Motors und Audi angehören.

Offenes System für alle Hersteller

Google wird nicht müde die Offenheit der OAA-Idee zu betonen und lädt Autohersteller aller Herren Länder offen zur Mitarbeit und Weiterentwicklung ein. Besonders interessant und wegweisend könnte jedoch ein Produkt sein, dass nicht von Google sondern Nvidia hergestellt wird: Der Tegra K1-Chip, der durch Kameras in Fahrzeugen diverse Assistenzsysteme steuern kann und soll und somit zum Beispiel Fußgänger bemerkt oder auf Verkehrsschilder achtet. Das Highlight beim Tegra K1 ist allerdings die Tatsache, dass er vom Hersteller per Funk, und damit ohne Werkstattbesuch gewartet werden kann und auch Updates an seiner Software um ein Vielfaches einfacher gemacht werden.

Der Name Open Automotive Alliance ist nicht zusätzlich an das Projekt angelehnt, aus dem vor ein paar Jahren das Android-Betriebssystem hervorgeht: die Open Handset Alliance. Deren Einfluss ist nun, knapp 7 Jahre später, als wegweisend für die mobile Kommunikation einzuschätzen und nur die Zukunft kann schlussendlich zeigen, ob ein ähnliches Schicksal auch auf die OAA wartet.

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