Alle reden von Kombis! Doch was macht so einen Kombi eigentlich aus?
Von einem Kombi spricht man wenn ein Fahrzeug groß genug ist um Personen als auch Lasten zu transportieren. Kombis unterscheiden sich von anderen Fahrzeugen durch ein längeres Dach und die zusätzlich eingebaute D-Säule.

Die richtige Bezeichnung ist im übrigen “Kombinationskraftwagen”. Ehemals konnten sich die Kombis nicht richtig am Markt etablieren. Sie galten als Handwerker- und Arbeiterautos. Doch inzwischen sind sie wieder voll im Trend.

Die Kombis zeichneten sich nach und nach als echte Raumwunder aus. Die umklappbaren Rückbänke erfreuen sich schon immer großer Beliebtheit, in vielen Limousinen ist es nämlich nicht möglich, ein bisschen mehr Gepäck dabei zu haben und zusätzlich auch noch die ganze Familie auf den hinteren Sitzen zu befördern!

Während in Deutschland die Kombis von den etablierten deutschen Hersteller als sportliche, dennoch familientaugliche Businessfahrzeuge vermarktet werden, gilt in den USA der Kombi als Spießer-Wagen.

Viele Hersteller aus der Automobilindustrie betiteln ihre Kombinationskraftzeuge anders. So soll das Image des typischen Nutzfahrzeuges aus der Welt geschafft werden. Auch wenn das Fahrzeug letzten Endes ein Kombi ist, wird er nun mal von den verschiedenen Werken nach der entsprechenden Modellreihe benannt.

Bei BMW und Chrysler ist die Bezeichnung “Touring”. Mercedes nennt den Kombi “T-Modell”, bei Audi ist es der “Avant”. Alfa Romeo bezeichnet sie als “Giardinetta”. Also nicht wundern im Autohaus, wenn man einen Kombi kaufen möchte und der Verkäufer einem den “Multiwagon” oder “Familiare” präsentiert!
Hier eine Auflistung mit verschiedenen Bezeichnungen um Irrtümer zu vermeiden:

Caravan – Opel
Clubman – Mini
Crossover Wagon – Hyundai
Familial – Peugeot
Grandtour – Renault
Panorama – Fiat
Sport Tourer – Seat Exeo
Tourer – Citroën
Turnier – Ford
V – Volvo
Vario – Seat